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Global Panel - Trans Atlantic Drift Debate V
London, December 10th, 2004

 

Global Panel-HRE Award
Prague, December 8th, 2004

 

Global Panel - Dinner
Prague, November 4th, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Dinner
Prague, Sebtember 9th, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Trans Atlantic Drift Debate IV
Washington, DC, July 13th-15th, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Studentforum
Heidelberg, June 22nd, 2004

 

Global Panel - Dinner
Berlin, June 15th, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Dinner
Berlin, May 17th, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Dinner
Berlin, May 11th, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Trans Atlantic Drift Debate III
Prague, April 22nd-23rd, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Dinner
Stuttgart, April 19th, 2004

Ø The People to meet

 

Global Panel - Supper
Prague, April 6th, 2004

Ø The People to meet

Ø Impressions

 

Global Panel - Discussion
Sydney, February 28th, 2004

Ø Impressions

 

Global Panel - Dinner
Berlin, January 18th, 2004

Ø The People to meet

Ø Impressions

 

Global Panel - Supper
Prag, January 7th, 2004

Ø The People to meet

Ø Impressions

 

GLOBAL PANEL
STUDENT FORUM 2004

22. JUnI 2004 - Heidelberg


Programm und Thema

15:00 h Come Together
15:30 h Eröffnung und Begrüßung

Keynote Address 15:40 Uhr

"Stand und Perspektive der anwaltsorientierten Juristenausbildung"

Prof. Dr. Gerald Rittershaus > Principal Partner > Rittershaus

1. Session 16:00 h

"Die Weltwirtschaft im Fokus des internationalen Terrorismus – Herausforderungen für Unterneh-men und Staat"

MODERATION:

Marc S. Ellenbogen > Chairman Global Panel Foundation

TEILNEHMER:

Kurt Bodewig > Bundesminister a.D. > Mitglied des Deutschen Bundestag
Dr. Gernot von Grawert-May > Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Bank, Berlin
Prof. Dr. Wilhelm Haarmann > Principal Partner > Haarmann Hemmelrath, Frankfurt
Dr. Karl A. Lamers > Mitglied des Deutschen Bundestag
Wladimir Matwejew > Gesandter der russischen Botschaft > Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros, Berlin
Thorsten Mehles> Vorstandsvorsitzender, Prevent AG, Hamburg

17:00 h Pause

2. Session 17:15 h

"The European Constitution:
Europa in schlechter Verfassung?
"

MODERATION:

Dr. Gernot von Grawert-May > Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Bank, Berlin

TEILNEHMER:


Prof. Dr. Tanja Börzel
> Institut für Politische Wissenschaft, Universität Heidelberg
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter-Christian Müller-Graff
> Ordinarius, Institut für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht
Dr. Karl A. Lamers > Mitglied des Deutschen Bundestag
Dr. Christian Walter > Max Planck Gesellschaft Heidelberg

18:15 Uhr Stehempfang und Ausklang
19:00 Uhr Global Panel Dinner (für geladene Gäste)

ADRESSE

Palais Prinz Carl,
Kornmarkt 1, Heidelberg

Details

1. Session

Die Anschläge vom 11. September 2001 waren der dramatische Ausdruck und Höhepunkt einer neuen Form des Terrorismus, die sich im Laufe der letzten Dekaden entwickelt hat und sich nicht zuletzt auch den Möglichkeiten bedient, die mit der Globalisierung verbunden sind. New York und Madrid waren in erster Linie menschliche Tragödien, wodurch die Frage nach den ökonomischen Auswirkungen in den Hintergrund tritt. Dies ändert allerdings nichts an dem Fakt, dass gerade die zivile Einrichtung World Trade Center als globales wirtschaftliches Machtzentrum von Al-Qaida be-wusst als Ziel definiert wurde. Die Fragen drängen sich auf: Welche Auswir-kungen haben diese Umstände auf die weltweite einzel- und gesamtwirtschaftliche Interaktion? Was für strategische und operative Optionen ergeben sich hieraus für Unternehmen und den Staat? Dass die Terroranschläge immer mehr Bereiche der Wirtschaft betreffen, zeichnet sich ab. So gut wie alle Regionen der Welt und viele Sektoren stehen im Fokus. Es sind insbesondere die indirekten Effekte des internationalen Terrorismus, welche das globale Wirtschaftsgeschehen belasten: Erhöhte weltweite Transaktionskosten u.a. im Verkehr, Tourismus oder internationalen Handel, der negative Nachfrageschock, die Erhöhung der volkswirtschaftlichen Risiken und die Unsicherheiten sowie steigende fiskalische Belastungen durch erhöhte Sicherheitsaufwendungen. Weitreichende ökonomische Folgen der Terrorverfolgung im Rahmen des militärischen Engagements im Irak und Afghanistan sind bereits Realität. Kann also in Anbetracht der weitrei-chenden ökonomischen Konsequenzen durch den Terrorismus von einer Bedrohung unserer freien Wirtschaftsstrukturen gesprochen werden?

2. Session

Seit der Europäischen Osterweiterung bildet Deutschland das Herzstück der Europäischen Union. Durch die Aufnahme der zehn neuen Länder am 1. Mai 2004 verschoben sich die Grenzen des Staatenverbundes und ein Europas der Kulturen rückte in greifbare Nähe. Trotz der immensen histori-schen Bedeutung dieses Ereignisses und der damit verbundenen Euphorie, steht Deutschland in wirtschaftlicher Hinsicht vor einer gewaltigen Aufga-be. Durch die hohen Sozialabgaben verlagern viele Firmen ihre Produktion nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei. Aufgrund der europäischen Förderrichtlinien müssen vor allem Mecklenburg – Vorpommern und Sach-sen – Anhalt mit Subventionskürzungen rechnen. Arbeiter in der ostdeut-schen Bauindustrie konkurrieren mit Niedriglohnarbeitern aus Polen. Arbeit in Deutschland ist im europäischen Vergleich durch die hohen Sozialabgaben zu teuer. Kann eine Europäische Verfassung ein soziales Gleichmaß in den Mitgliedsstaaten etablieren oder führt eine Europäische Verfassung nur zu einer sukzessiven Aufweichung des Grundgesetzes und der darin enthaltenen sozialen Grundbestimmungen? Sollte man überhaupt versu-chen Soziale und gesellschaftliche Unterschiede durch ein europäisches Gesetzwerk auszugleichen? Und wenn ja, in wie weit sollte eine national-staatlichen Verfassung weiterhin für die Eurokraten aus Brüssel unantastbar bleiben? Kann man europaweite Regelungen im Hinblick auf Renten und Krankenversicherung treffen?

 


 
   
       
 

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